Klimaarbeit kostet Kraft — nicht weil wir zu schwach sind, sondern weil wir fühlen, was auf dem Spiel steht. Diese Workshops schaffen einen Raum, in dem genau das sein darf: die Erschöpfung, die Trauer, die Wut, die Hoffnung. Und von dort aus entsteht echte, nachhaltige Handlungsfähigkeit.
Effektiver Umgang mit herausfordernden mentalen Zuständen — statt Überarbeitung oder Rückzug.
Zwischenmenschliche Wärme und Verbundenheit können aktiv trainiert werden — das ist keine Charakterfrage, sondern eine Fähigkeit.
Ein Klima schaffen, in dem schwierige Gefühle rund um Klima und Zukunft offen geteilt werden können — ohne Scham, ohne Lähmung.
Praktische Werkzeuge, um Kolleg:innen und Mitstreiter:innen in schwierigen emotionalen Zuständen rund um Klimathemen zu begleiten.
Die Methode wurde von der Neurowissenschaftlerin und Autorin Sarah Peyton entwickelt und verbindet Erkenntnisse der relationalen Neurowissenschaft mit Gewaltfreier Kommunikation. Sie ist bislang weltweit nur von Sarah Peyton selbst gelehrt worden.
Unser Gehirn reagiert auf potenzielle Bedrohungen — wie die Klimakrise — mit automatischen Schutzreaktionen. Manche wenden sich vom Thema ab, andere stürzen sich hinein, um ein Gefühl von Kontrolle zu gewinnen. Beide Reaktionen sind natürlich und verständlich — aber sie können uns langfristig erschöpfen oder lähmen.
Mit Resonanz lernen wir, unser Nervensystem zu regulieren — nicht durch Ablenkung oder Betäubung, sondern indem wir uns unseren Gefühlen mit Wärme zuwenden. Wir entwickeln eine Art innere Begleitung: einen Teil in uns, der den aufgewühlten Anteilen zuhört, ohne von ihnen überwältigt zu werden.
Das Besondere: Durch Resonanz entstehen neue neuronale Verbindungen. Meistens spürt man direkt in einer Übung, wie sich etwas neu sortiert. Menschen verlassen die Übungen oft erleichtert, gestärkt, klarer im Kopf.
Hoher Einsatz, Aktivierung — kann zu Burnout führen, wenn Regeneration fehlt. Typische Reaktion auf erlebte Dringlichkeit in der Klimaarbeit.
Erstarrung als Antwort auf den Schock der Klimarealität. Keine Handlungsfähigkeit, Abkopplung vom Thema und von sich selbst.
“Das Hinspüren mit anderen setzt uns den Gefühlen nicht hilflos aus. Das Gefühl wird stattdessen ein Durchgangstor für eine stärker erlebte Verbundenheit — mit dem Leben, mit anderen und mit sich selbst.”
Wir erkunden gemeinsam, wie unser Nervensystem auf die Klimakrise reagiert — und warum das so ist. Auf Basis neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, zugänglich und ohne Fachchinesisch.
In Paar- und Gruppenübungen lernen wir, uns selbst und anderen mit Resonanz zu begegnen. Dabei entsteht oft direkt spürbar etwas: Erleichterung, Klarheit, Wärme.
Teilnehmende gehen mit konkreten Methoden nach Hause: für sich alleine, in Paarübungen oder in der Gruppe — übertragbar auf Teamdynamiken und den Alltag in der Klimaarbeit.
Die Workshops sind buchbar für Teams und Gruppen — online oder in Präsenz, als Einzel-Workshop oder als mehrteilige Reihe, auf Deutsch und auf Englisch.
Zertifiziert von Sarah Peyton · Februar 2025
It was so nice to connect and talk about some shared experiences and feelings of climate grief, and find some hope together. I was so blown away by the level of vulnerability and reflection that the questions prompted. Clara is such a skilled facilitator with a kind, gentle and confident presence. Taking part in this workshop sparked a ripple effect in me, and I look forward to learning more about the tools and exercises Clara introduced me to. I'm also excited to take action on some of my own creative projects that were inspired during the workshop.
Clara creates a space beautifully balanced in healing and action. Looking back, her workshop catalyzed so many positive and coherent trajectories for me that give me energy, inspiration and hope for the future.
Ich freue mich auf eure Anfrage — ob Einzelworkshop, mehrteilige Reihe, online oder vor Ort. Gemeinsam schauen wir, was zu euch passt.